Teil 1: Baja California

In Mexiko reisen wir zuerst durch Baja California. Anfangs ist das Wetter stürmisch und nass, dafür wird die Wüste danach grün und dann beginnen Blumen zu blühen. Langsam geht es von Ort zu Ort und wir erleben Meer, Kolonial- und Minenstädchen, Kakteen. Wir treffen viele freundliche Menschen und essen sehr gut.


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31.1.20

Letzte Tage in Baja California:  In La Paz lernen wir Martin und Edith kennen, ein vor einigen Jahren ausgewandertes Schweizer Paar in unserem Alter. Von ihnen erhalten wir viele interessante Hintergundinformationen und werden zu Orten geführt, an welche man als Reisende nicht hinkommt. Dann geraten wir unter Zeitdruck: Die Fähre ans Festland ist auf den 31.1. abends reserviert und da sind noch die beiden Strände Balandra und El Tecolote zu entdecken. Wiederum wären wir gerne länger geblieben ...



28.1.20

Über Todos Santos mit seinen gewaltig hohen Wellen und dem Sandstrand, an welchen Schildkröten zum Eier-Ablegen kommen, fahren wir nach La Paz. Hier bunkern wir nur kurz Lebensmittel sowie Wasser und suchen erfolglos nach einem neuen Seil für die Winde. Dann gönnen wir uns drei Tage in den grünen Bergen, welche mit einer längeren Fahrt über eine Wellblech-Piste verdient werden müssen.



21.1.20

Wir fuhren die letzten 8 Tage an der Ostküste von einem Strand zum anderen bis ans Kap  (Cabo) von Baja California: Cabo Pulmo, Los Arbolitos, Playa Agua azul (San Jose del Cabo), Cabo San Lucas. Die Strassen waren anfänglich herausfordernd und wir haben Erfahrungen gesammelt mit selber-im-Sand-steckenbleiben und andere herausziehen. Besonders gefallen haben uns kleine Sandbuchten zwischen Felszungen. Hier sah man beim Schnorcheln bunte Fische und Korallen. Als Gegensatz zum geruhsamen Strandleben tauchten wir anschliessend in die Touristenstädte San José del Cabo und Cabo San Lucas ein.



13.1.20


Seit drei Wochen sind wir nun in Mexiko und inzwischen im Süden der 1200 Kilometer langen Halbinsel angelangt. Die Landschaften wiederholen sich und sind immer wieder von neuem schön: Wüste, Küsten, Oasen. Eines der Highlights ist die Bootsfahrt zu den Walen (siehe Film).




7.1.20

Weiter geht es auf der Mex 1 südwärts, zuerst entlang der Küste, dann wieder mehrmals quer über die Halbinsel. Unterwegs gibt es Dörfer und Städtchen zu sehen - alle mit eigener Missionskirche: Guerrero Negro, Santa Rosalia (mit Silber- und Kupfer-Mine), und Loreto. Dann machen wir einen Abstecher nach Puerto San Carlos, welches für die Grauwale bekannt ist, welche hierher zum Gebähren kommen.



5.1.20

Wir durchqueren die Halbinsel Baja California und freuen uns an den sagenhaft schönen Kakteen. Unterwegs zweigen wir zur Ranchero Aqua Caliente ab, was wir sofort bereuen: Die regennasse Strasse geht steil bergab, einen Platz zum Umkehren gibt es erst weit unten und eine Rückkehr ist nicht möglich. Der ausgewaschenen Strasse folgen wir 7 Kilometer bis zum morbiden Hotel mit unserem Jahrgang und den heissen Quellen. Nach zwei Tagen Sonnenschein wagen wir bei getrockneter Strasse wieder eine Rückkehr und erreichen erleichtert geteerten Untergrund. Im Touristenstädtchen San Felipe geniessen wir die Sicht auf den Golf von Kalifornien und stossen auf ein gutes neues Jahr an.



25.12.19

Hola Mexico: Wir fahren vom Grenzort Tecate nach Ensenada an der Pazifikküste von Baja Californien und geniessen den ganz anderen Groove dieses Landes: Frisch gebackenes Brot, wunderbaren Fisch und Strassen, welche wegen der Schlaglöcher die ganze Aufmerksam des Fahrers benötigen (schon deshalb ist an eine Fahrt in der Nacht nicht zu denken). Die ersten Tage übernachten wir auf Campingplätzen, da uns viele US-Amerikaner erzählt haben, wie gefährlich dieses Land sei. Danach fühlen wir uns jedoch wieder ebenso sicher wie in den USA und übernachten dort, wo es uns gefällt oder wo wir gerade müde werden. In den ersten Tagen in Mexiko wechseln sich starker Regen und Sonnenschein ab.




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