Ruth Köppel & Markus Altherr
 

Teil 3 - Sizilien & Heimreise

Am 15. Februar 2026 bringt uns die Fähre von Tunesien nach Palermo. Von hier aus bereisen wir Sizilien, bis wir am 1. April wiederum auf eine Fähre fahren - dieses Mal nach Genua. Von  hier aus geht es zurück in die Schweiz.

Stand 4.4.26


4.4.26

Buchs SG/Schweiz - Nach 186 Tagen und 8160 Fahrkilometern sind wir wieder zurück in der Schweiz. Die Reise entlang der Westküste Italiens (48 Tage bis Palermo), dann rund um Tunesien (90 Tage), und am Schluss kreuz und quer durch Sizilien (48 Tage inklusive Heimfahrt) war einfach nur schön. Wir sind dankbar, dass wir so viel Positives erleben durften, uns wohlgesinnte Menschen getroffen haben,  und alle drei gesund zurückgekehrt sind (Ruth, Markus, Womo).

  • Noch ein letztes Mal in Italien tanken ...
  • ... und schon sind wir in der Schweiz
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  • .. und um 14:30 Uhr zuhause
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3.4.26

Genua - Wir konnten einen der wenigen Womo-Parkplätze ergattern, von denen man zu Fuss in 10 Minuten im Zentrum respektive in der Altstadt ist. Hier ist die Atmosphäre eine ganz andere als in Sizilien: breite Strassen wie die Via XX Septiembre, herrschaftliche Einkaufspassagen, schicke Kleiderläden, elegante Menschen. Ganz anders als erwartet sind am heutigen Karfreitag Restaurants und Läden offen.
Nähe Como - Bei recht dichtem Verkehr fahren wir in 2.5 Stunden in die Nähe der Schweizer Grenze. Aufgrund der vielen Übernachtungsvorschläge in park4night kann man davon ausgehen, dass viele andere ebenfalls auf der Hin- oder Heimfahrt hier einen Halt einlegen. Wir jedenfalls geniessen es, nochmals italienische Produkte einzukaufen, und uns langsam von Italien zu verabschieden.

  • Am Morgen schauen wir uns das historische Zentrum von Genua an
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  • ... mit der prachtvollen Strasse XX Septiembre
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  • ... und der Piazza De Ferriari
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  • ... sowie der Kathedrale
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2.4.26

Genua - Nach 20.5 Stunden erreichen wir Genua. Alles in allem eine angenehme Reise mit nur wenigen Passagieren.

  • Die Fahrt ist trotz anfangs hohen Wellen angenehm ...
  • ... und nach gut 20 Stunden erreichen wir Genua ...
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  • ... wo wir einen zentralen Parkplatz ergattern


1.4.26

Palermo - Tief berührt sehen wir im Hafen das Kreuzfahrtschiff MSC World Europa, waren wir doch vor 5 Jahren in der Werft von St. Nazaire, als es gebaut wurde. Damals war es das grösste Kreuzfahrtschiff der Welt (maximal 6'762 Passagiere und 2'100 Crew-Mitglieder).
Nach einem geordneten Check-in legt das neue Fährschiff (*2025) pünktlich um 22:30 Uhr in Palermo ab.

  • Von Mondello fahren wir zum Hafen ...
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  • ... und füllen unterwegs den Wassertank auf
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  • Im Hafen ...
  • ... sehen wir das Kreuzfahrtschiff MSC World Europe
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  • Die Fähre nach Genua
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31.3.26

Geisterdorf Borgo Schiro - Mitten im fruchtbaren Landwirtschaftsland steht das verlassene Dorf Borgo Schiro mit Kirche, Pfarrhaus, Schule, Laden, Arztpraxis, ... und Brunnen. Das Dorf wurde in den 1930er Jahren auf Anordnung des faschistischen Regimes gebaut um es den Bauern zu ermöglichen in der Nähe der Felder zu leben und so das Abwandern in die Städte und Verwahrlosen der Felder zu verhindern. Das Dorf beherbergte in der Blütezeit etwa 100 (!) Menschen. In den 1970er Jahren entvölkerte es sich jedoch, da die wenigen zugewiesenen Hektaren kaum zum Überleben reichten. Gemäss Wikipedia verharrte in den 2000er Jahren nur noch der Pfarrer im Dorf, bis er es wegen wiederholten Diebstählen ebenfalls verliess.
Palermo Mondello - Bei Regen fahren wir zuerst auf löchrigen Provinzstrassen und später auf gut unterhaltener Staatsstrasse nach Palermo. Hier lässt uns der dichte Verkehr gleich weiter an dessen Peripherie ausweichen, wo man ebenfalls einkaufen sowie Auto und Wäsche waschen kann. Morgen Abend geht es dann zum Hafen, wo die Fähre nach Genua um 22:30 Uhr ablegen sollte.

  • In der Ferne: Borgo Schiro
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  • Im Landesinneren sind die Strassen schlecht unterhalten
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  • An Palermo fahren wir vorbei ...
  • ... waschen unterwegs ...
  • ... und fahren bis zum Vorort Mondello


30.3.26

Corleone - Die Führung durch das "The Godfather's House" ist äusserst interessant und lehrreich.

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  • Ehemaliger Palast
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  • Mafiosi ...
  • ... und zwei seiner Opfer
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29.3.26

Corleone - Im Abstand von wenigen Metern schlafen wir neben toten Mafiosi wie Salvatore Toto Riino (erst 2023 begraben), Luciano Leggio  und Bernardo Provenzano, aber auch neben Mafia-Opfern wie der Gewerkschafter  Placido Rizzotto und der frühere Bürgermeister Benardino Verro. Sehr irritierend ist es, dass äusserste Brutalität und praktizierter Katholizismus in diesem Dorf Platz nebeneinander (oder miteinander?)  hatten. Und: Wie schaffen es die Familien nur, nach allem was vorgefallen ist, weiter zusammenzuleben?
Heute ist Palmsonntag und der Friedhof ist Ausgangspunkt einer Prozession (siehe Fotos). Also erleben wir auch noch etwas von der Folklore, welche rund um Ostern stattfindet.
Wegen der Prozession haben wir die Öffnungszeiten des Anti-Mafia-Museums verpasst. Dafür marschieren wir zu den Wasserfällen Cascate delle 2 Rocche (Markus: "Der Weg dorthin ist halt sizilianisch: rauf, rauf, rauf, runter, runter, runter"). Der letzte Teil zu den Wasserfällen ist wegen Steinschlag geschlossen, aber die Aussicht vom ehemaligen Kloster San Salvatore, welches in der Nähe liegt, ist beeindruckend.

  • Der Friedhof von Corleone ...
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  • ... mit Opfern der Mafia
  • Der Friedhof ist der Ausgangspunkt der Palmsonntags-Prozession
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  • Später gehen wir durch die Stadt ...
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  • ... hinauf zum Kloster San Salvatore ...
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  • ... und weiter zu den Cascate delle 2 Rocche
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28.3.26

Corleone - Im Landesinneren möchten wir nach Corleone fahren, was auch gut beginnt: Die Sonne scheint mehrheitlich und der Himmel wird von Schäfchenwolken geschmückt, welche immer wieder zu Blumenkohlen mutieren. Und dann plötzlich ist die Staatsstrasse SS 121 gesperrt - so wie es aussieht nicht erst seit gestern. Nun denn, anstatt der vorgesehenen 120 km müssen wir über Palermo fahren (dadurch kommen weitere 100 km dazu). Gebirgig und schön ist auch diese Route.

  • Nochmals die Aussicht von Enna geniessen ...
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  • ... und dann im Landesinnere nach Corleone ...
  • ... bis uns eine Verbotstafel bremst
  • ... also alles zurück ...
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  • ... und weiter nach Palermo ...
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  • ... und von hier aus nach Corleone ...
  • ... bis zum dortigen Friedhof


27.3.26

Enna - "Im Frühling ist es im Süden schön und warm" - alles nur ein Mythos - zumindest heute Morgen. Am Nachmittag hören dann die Niederschläge auf und ein Gang ins Zentrum ohne Überwindung möglich. Das grosse Plus von Enna ist die Aussicht, welche man hier dank der erhabenen Lage hat. Der beste Punkt dafür ist der Felsen Rocca di Cedere, welcher vor der Festung liegt. Von hier aus sieht man einen grossen Teil des Umlandes (bei besserem Wetter bis zum Ätna) sowie die Skylines von Enna und Calascibetta (liegt auf dem Nachbarhügel). Im Weiteren ist das Innere des Doms bemerkenswert, welches aufs Reichhaltigste ausgeschmückt ist. Für Ruth irritierend sind die vielen Dekorationen mit barbusigen Frauen, erlebte sie doch ihre eigene katholische Erziehung als sehr prüde.

  • Am Morgen ist das Wetter garstig
  • Am Nachmittag wird's besser und ein Spaziergang ins Zentrum ist möglich
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  • Kirche Maria Santissima della Visitazione
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  • Castello di Lombardia


26.3.26

Enna - Das hügelige Zentrum Siziliens ist jetzt im Frühling sehr schön. Google Maps lockt uns auf eine Nebenstrasse, auf der Einheimische nur den Kopf schütteln, wenn ihnen unser Fahrzeug entgegenkommt. Und so vertrauen wir wieder auf Garmin, sobald wir die Staatsstrasse erreichen. Immer wieder schauen wir staunend zu Hügeln hoch, auf denen Siedlungen trohnen. Hier geht uns wie so oft: Es gäbe so viel Interessantes anzuschauen und zu machen, dass wir am liebsten bleiben würden. In weniger als einer Woche legt jedoch in Palermo die von uns gebuchte Fähre ab, und wir üben uns im Mut zur Lücke.

  • Auf Nebenstrassen geht es weiter ...
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  • ... vorbei an Dörfern und Städtchen
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  • In Enna übernachten wir auf einem Parkplatz ...
  • ... und erkunden die nähere Umgebung
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  • Ein Blick auf die Altstadt von Enna


25.3.26

Agira - Altstadt besichtigen: Durch schmale steile Gässchen (Markus: "beinahe senkrecht") geht es an etlichen Kirchen vorbei über 200 Höhenmeter hinauf bis zur Festung - respektive dem was davon übrig geblieben ist. Hier ist die Rundumsicht enorm: Zu unseren Füssen liegen fruchtbare Hügel, zwei gut gefüllte Stauseen und in der Ferne räuchelt der Ätna.

  • Das Dorf Agira liegt auf einem Hügel
  • Ostern und Osterprozessionen stehen bevor
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  • Wir steigen hinauf ...
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  • ... bis zur Festung
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  • Die Aussicht ist grandios
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  • Und steil geht es wieder hinunter


24.3.26

Agira - Am Morgen haben wir Glück: Wir sehen den Ätna ohne Wolken! Dann fahren wir weiter: zuerst weiter um den Ätna herum, später zweigen wir nach Westen ab und folgen einer Panoramastrasse. Diese führt durch fruchtbares Land unter andrem mit Pistazien- und Olivenbäumen, Kakteen und Wiesen, und vorbei an einem Stausee. Später treffen wir auf einen traurig stimmenden Zeugen des 2. Weltkriegs, dem Canadien War Cemetery. Dieser wurde 1943 nach der Invasion Siziliens angelegt, und in der Folge bestatteten hier die Alliierten alle auf dieser Insel gefallenen 490 kanadischen Soldaten. Vom Friedhof aus sieht man einen Hügel mit einer Siedlung auf der Spitze. Es ist Agira und wir fahren auf einen zu dieser Zeit fast leeren Parkplatz am Rande der Altstadt. Gegen Abend füllt sich dieser plötzlich. Gehen all diese (mehrheitlich älteren) Leute in den Eurospar einkaufen? Ins Restaurant essen? In ein Konzert? Die Lösung finden wir in der Kirche San Filippe d'Agira, wo an diesem Dienstag-Abend ein gut besuchter Gottesdienst stattfindet.

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  • Mittagspause unerwegs
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  • Lago Pozzillo
  • Canadian War Cemetry
  • Agira
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23.3.26

Randazzo - Die Altstadt von Radenazzo ist aus schwarzem Vulkangestein gebaut: Kirchen, Regierungsgebäude, Wohnhäuser, Strassen - einfach alles.

  • Radenazzo ist gebaut aus schwarzem Lavagestein
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  • Die Treppe zum Kapuzinerkloster
  • Ein Bähnchen führt (oder führte?) bis nach Catania
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22.3.26

Randazzo - Die Strasse von Zafferana Etnea nach Radenazzo führt entlang des Ätna-Nordhanges und kreuzt immer wieder erstarrte Lavaströme.

  • Erstarrte Lava
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  • Übernachtungsplatz mit Aussicht in Radenazzo

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21.3.26

Zafferana Etnea am Hang des Ätna ist ein von Erdbeben gebeutelter Ort: Beispielsweise wurde die sogenannte Mutterkirche mehrmals stark beschädigt und nach den Eruptionen 2002 wurden 1400 Menschen obdachlos. Der Wiederaufbau nach einem früheren Ätna-Ausbruch hat jedoch auch dazu geführt, dass Platz für viele Jugendstilbauten entstanden ist. 1992 hatte die Stadt Glück im Unglück: Der Lavastrom kam einen Kilometer vor dem Stadtzentrum zum Stillstand. Hierhin hatten zuvor Einwohner*innen eine Marienstatue getragen und gebetet. Seither findet jedes Jahr eine Prozession an diesen Ort statt.

  • Zafferana Etnea liegt am Hang des Vulkans
  • Die Mutterkirche wurde mehrmals stark beschädigt
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  • Nach einem der Erdbeben gab es Platz für Jugendstilbauten
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  • 1992 stoppte der Lavastrom kurz vor der Stadt ...
  • ... vor dieser Marienstatue
  • Dank dem Vulkan sind die Böden sehr fruchtbar


20.3.26

Ätna Refugio Sapienza - Am frühen Morgen ist es strahlend schön. Noch ganz alleine umkreisen wir verschiedene Krater. Später kommen busweise Touristinnen und Touristen an und gleichzeitug zieht Nebel auf. Bis nach dem Mittagessen schauen wir dem Treiben aus dem warmen Womo zu. Gerade als wir abfahren, beginnt es zu graupeln und weiter unten regnet es. Also parkieren wir im ersten grösseren Dorf - in Zafferana Etnea - und schauen uns auf dem Computer einen Film an.

  • Am Morgen ist es strahlend schön
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  • Nach dem Mittagessen sind wir im Nebel und fahren weiter


19.3.26

Ätna - Das Thema heute ist der Ätna. Bereits der Morgen beginnt mit einem Blick auf den Berg. Eine Stunde später sehen wir in Catania schwarze Gebäude aus Tuffsteinen. 
Catania - Sollen wir wirklich noch eine Stadt anschauen gehen? Gut, sind wir nicht einfach an Catania vorbeigefahren! Die prächtigen Plätze umringt von Barockkirchen und -palästen gefallen uns sehr gut und kein Autoverkehr stört das Flanieren. 
Am Nachmittag fahren wir durch dunkle Lavafelder so weit es geht hinauf zum Vulkan. Der Parkplatz (beim Refugio Sapienza) liegt auf 1900 Meter. Bis zur Bergstation der Seilbahn könnte man sich für 54 € hochbringen lassen, aber weiter geht es wegen dem vielen Schnee nicht. Bereits neben dem Parkplatz liegt aber ein Krater, welcher ein Vulkan-Feeling vermittelt.

  • Zum ersten Mal ein Blick auf den Ätna
  • Bevor wir hinauf fahren, schauen wir die Altstadt von Catania an
  • Viele Häuser sind aus schwarzem Lavagestein gebaut ...
  • Piazza del Duomo
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  • Fischmarkt
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  • Teatro Massimo Bellini
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  • Durch Lavafelder geht es Richtung Ätna
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  • ... bis zum Refugion Sapienza


18.3.26

Capo Campolato - Kühlschrank sowie Gemüse- & Früchteboxen sind leer, die Abwassertänke und der Wäschesack voll. Dies treibt uns weg vom sagenhaft schönen Platz beim Leuchtturm. Alles lässt sich in der Stadt Augusta schnell erledigen, auch wenn das Suchen eines Parkplatzes bei der Lavanderia kniffelig ist. Und nun: Wohin als nächstes? Im App park4night überschlagen sich die Bewertungen fürs Capo Compolato. Google Maps führt uns zuerst vor ein verschlossenes Tor. Also zurück und weiter Ausholen. Beim zweiten Anlauf finden wir das richtige Natursträsschen. Den letzten "Über-Stock-und-Stein-" Teil zum Platz mit Sicht auf den Ätna ersparen wir uns, da dieser sowieso hinter Wolken steckt.

  • Einen solchen Platz verlässt man nur ungern ...
  • ... aber Haushaltspflichten rufen
  • Auf verschlungenen Wegen ...
  • ... geht es ans Capo Campolato
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17.3.26

Faro Santa Croce - Dieser Ort ist so sagenhaft schön, dass wir bleiben. Und sogar das Geburtstagsessen von Markus konnten wir nachholen.


  • Faro Santa Croce
  • Das Geburtstagsessen wird nachgeholt ...
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  • ... während draussen das Meer tobt

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16.3.26

Faro Santa Croce - Der Steinbruch der archäologischen Stätte Syracus ist superschön anzusehen (da gibt es beispielsweise das "Ohr des Dionysos"). Danach wollen wir in Augusta beim Leuchtturm essen gehen. Anstelle dieses Geburtstagsgeschenkes muss Markus dann jedoch im Regen eines der Räder wechseln, und bis wir beim Restaurant ankommen, ist es geschlossen. Nun denn, dann kocht Ruth halt etwas.

  • Parco Archeologico della Neapoli ...
  • ... mit einem Steinbruch
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  • Das "Ohr des Dionysios"
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  • Griechisches Theater
  • Grotta del Ninfeo
  • Auf dem Weg ...
  • ... ersetzt ein Radwechsel das Mittagessen im Restaurant
  • Der Übernachtungsplatz in Augusta beim Leuchtturm



15.3.26

Syracuse - Heute zeigt sich uns Syracus von der interessanten Seite. Wegen der schlechten Wetterprognose besichtigen wir nicht die archäologische Stätte, sondern gehen noch bei Sonnenschein zum Sonntagsmarkt. Auf diesem decken sich die Einheimischen mit Früchten & Gemüsen sowie Kleidern & Haushaltsartikeln ein, und es gibt auch eine Flohmarkt-Ecke. Auf dem Rückweg fallen uns dann drei Kirchen auf. Da ist erstens das Santuario di  Santa Lucia al Sepolcro mit danebenliegendem Tempel (mit dem Grab der heiligen Lucia). In der Kirche findet gerade ein gut besuchter Gottesdienst statt, sodass wir das Bild des Malers Caravaggio (Die Grablegung der heiligen Lucia, 1608) nur als Wandbild anschauen können.
Schon von weitem sichtbar und deshalb nicht zu verfehlen ist als zweites die Basilika  Santuario Madonna delle Lacrime. Der Bau begann 1966 und wurde erst 1994 vollendet, weil die Modernität der Architektur umstritten war ("Betonmonster") und später beim Legen der Fundamente eine Strasse aus dem 6. Jh. v. Chr. zum Vorschein kam.
Als drittes kommen wir an der Kirche des heiligen Thomas - auch Pantheon genannt - vorbei. Ruth tippt auf 50er Jahre des letzten Jahrhunderts und liegt damit völlig falsch. Hier ruhen die Gefallenen des 1. Weltkriegs aus Syracus und Baubeginn war 1919. Dann treffen Wind und Regen mit Verspätung ein. Anstatt auswärts zu essen flüchten wir ins Womo und Markus zaubert etwas Gutes auf den Tisch.

  • Auf dem Weg ...
  • ... zum Sonntagsmarkt
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  • Sanctuario di Santa Lucia al Sepolcro ...
  • ... und Muriel des Caravaggio-Gemäldes
  • Basilica delle Madonna delle Lacrime
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  • "Pentagon"
  • Schlechtes Wetter am Kommen
  • ... also schnell zurück ins Womo


14.3.26

Syracuse - Da wir in den vergangenen Wochen bereits einige italienische Altstädte besucht haben, fällt es uns bei Ortiga - der Altstadt von Syracus - schwer, über Einzigartiges zu berichten - mit Ausnahme der außergewöhnlich vielen Touristinnen und Touristen, sowie der Statue von Archimedes, der hier ca. 287 v. Chr. geboren und 212 v. Chr. gestorben ist.

  • Auf dem Weg in die Altstadt kommt man bei Archimedes vorbei ...
  • ... und bei einem Apollo-Tempel
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  • Auch hier gibt es viele Barock-Kirchen
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  • Piazza del Duomo
  • Dorischen Säulen aus griechischer Zeit
  • Fontana di Diana mit Uhrenpalast
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  • Interessant: Süsswasserquelle auf einer Meeresinsel
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13.3.26

Palazzolo Acreide - Ähnlich und doch anders: Gestern waren wir noch in Caltagirone, heute sind wir eine gute Fahrstunde entfernt in Palazzolo Acreide - beides alte Städtchen, welche für ihre spätbarocke Architektur bekannt sind und auf einer Anhöhe stehen. In Palazzo Acreide sehen wir - allerdings ganz in der Ferne - erstmals den Ätna und uns fallen die schönen Balkone auf. Prächtig sind Fassade und Inneres der Basilica di San Sebastiano, in welcher bereits die Oster-Prozession vorbereitet wird. Zwischendurch gibt es neben den üblichen Haushaltstätigkeiten für Markus einen Haar- und Bartschnitt beim Barbiere und gegen Abend den Besuch einer weiteren archäologischen Stätte (Akrai, 643 v. Chr. gegründet von den Korinthern).

  • Unser nächster Halt: Palazzolo Acreide
  • Von hier aus ...
  • ... sehen wir zum ersten Mal den Ätna
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  • Auch in dieser Stadt gibt es viele Barock-Kirchen ...
  • ... sowie Paläste und Häuser mit schönen Balkonen
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  • Basilica di San Sebastiano
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  • Für die Oster-Prozession
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11.3.26

Caltagirone wurde ehemals von Arabern gegründet und 1693 durch ein Erdbeben zerstört. Danach wurde das Städtchen im Stil des Spätbarocks wieder aufgebaut. Es ist DAS historische Zentrum der Keramikherstellung in Sizilien. Besonders eindrücklich sind die 142 keramikverzierten Stufen der Treppe, welche zur Kirche Santa Maria del Monte hinaufführt. Von hier steigen wir gleich weiter auf den Turm der Kirche, von wo wir einen sensationellen Rundblick haben.

  • Weiter geht's
  • In der Ferne Niscemi, dessen Häuser über die Abrisskante fallen
  • Angekommen in Caltagirone ...
  • ... natürlich einem Städtchen mit vielen Kirchen
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  • ... welche im Barockstil gebaut sind
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  • Caltagirone ist das Zentrum der Keramikherstellung
  • 142 keramikverzierte Stufen
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10.3.26

Licata - Heute klappt es mit Einkaufen, Bargeld beziehen und Tanken (1.969 € pro Liter). In Licata haben wir Zeit, um den  Leuchtturm (von ferne) und die schmalen Gassen sowie die Barockkirchen der Altstadt anzuschauen. Danach geht es weiter, haben wir doch um 16 Uhr mit einer Freundin von Freunden abgemacht, welche seit 30 Jahren hier wohnt.
Im Norden von Licata - Vorbei an Feldern mit Artischocken und Folientunnels fahren wir ins Landesinnere, wo wir eine weitere Ruth treffen (ebenfalls aus der Ostschweiz). Sie wohnt auf einem Hügel umgeben von Olivenbäumen, einigen Reben und einem prachtvollen Garten mit einheimischen Pflanzen. Jetzt im Frühling treffen wir dank dem Regen der vergangenen Wochen auf ein blühendes Paradies (im Sommer könne es aber auch 40 Grad heiss werden, was für uns dann eher Hölle als Paradies wäre ...). Hier werden wir königlich bewirtet und mit selbst produziertem Olivenöl und Mandeln von den eigenen Bäumen beschenkt.

  • Zuerst einmal tanken (der Liter Diesel ist inzwischen 0.4 Euro teurer)
  • An Gewächstunnels vorbei ...
  • ... geht es nach Licata
  • Hier schauen wir uns die Altstadt an
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  • Zum Haus auf dem Hügel wollen wir hin
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  • Hier werden wir grosszügig bewirtet ...
  • ... und sind in einem kleinen Paradies
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9.3.26

Castello Chiramontano - Auf der Suche von Supermarkt, ATM und Tankstelle navigiert Ruth versehentlich an den weissen Felsen von Punta Bianca vorbei und wir landen beim Castello Chiramontano. Auch hier hat es weisse Felsen, aber diese liegen versteckt und müssen erwandert werden.

  • Beim Castello Chiaramontagno
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8.3.26

Tal der Tempel - Wie bereits Johann Wolfgang von Goethe besuchen auch wir das "Tal der Tempel" (eigentlich müsste es "Hügel der Tempel" heissen, liegen diese doch auf einem Höhenzug). Der Camper-Parkplatz liegt ganz unten. Fährt man mit dem Shuttle-Taxi hinauf zum Ost-Eingang, so geht es von dort mit schönem Blick aufs Meer alles sanft bergab, unter anderem vorbei an folgenden Tempeln (deren Namen haben sich in der Neuzeit eingebürgert): Concordiatempel (ca. 440 v. Chr.), Heraklestempel (ca. 500 v. Chr), Zeustempel (6. Jh. v. Chr). Letzterer war sehr gross (auf dem Opferaltar hatten gleichzeitig 100 Stiere Platz), doch seine Steine wurden später für andere Bauten verwendet. Übernachtungsplätze gibt es hier keine und die naheliegende Stadt Agrigento ist mit Fahrzeugen überflutet, findet doch im Moment das Mandelblüten-Fest statt. Also fahren wir hinunter zum Meer nach San Leone.

  • Junotempel (Tempio di Giunone)
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  • Nekropole (Gräber)
  • Heraklestempel
  • Concordiatempel (ca. 440 v. Chr.)
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  • Überbleibsel des Zeustempels (6. Jh. v. Chr.)
  • Hephaistostempel (5. Jh. v. Chr.)
  • Olivenbaum
  • Mandelblüte
  • Sonnenuntergang in San Leone

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6.3.26

Scala dei Turchi (Türkische Treppe) - Die Fotos sprechen für sich: schneeweisse Felsen mit abgerundeten treppenförmige Stufen.

  • Zuallererst einmal Wasser bunkern ...
  • In gut einer Stunde geht es zur Scala dei Turchi
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4.3.26

Castelvetrano - Viele Häuser der Kleinstadt Castelvetrano (ca. 30'000 Ew.) haben einen grösseren Renovationsbedarf und vermitteln keineswegs den Eindruck, dass die aktuelle Bewohnerschaft wohlhabend sei. Ein ganz anderes Bild gibt der grosse Friedhof mit den vielen prächtigen Familienkapellen. Hier findet 2023 auch das Oberhaupt des Castelvetrano-Mafia-Clans  Matteo Messina Denaro die letzte Ruhestätte.

  • Vieles im Zentrum von Castelvetrano ist am Zerfallen ...
  • ... nicht so auf dem Friedhof ...
  • ... mit den prachtvollen Familiengräbern
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2.3.26

Selinute - Ein Besuch der archäologischen Stätte Selinute gehört wohl zu jeder Sizilien-Reise. Nun ist das Gelände weitläufig und dies sind nicht die ersten griechischen Tempel, welche wir besuchen. Also beschränken wir uns auf den Osthügel und zoomen die weiter entfernt liegende Akropolis heran. Die Stadt wurde mehrfach verwüstet: von den Karthagern, den Römern ... und von Erdbeben. Einer von drei Osthügel-Tempeln wurde ein Stück weit rekonstruiert, der zweite liegt in Trümmern und der dritte wurde nie fertiggebaut, weil Hannibal 409 v. Chr. mit seinem Heer die Stadt umzingelte. Castelvetrano - Nach dem Besichtigen fahren wir unplanmässig zum nächsten grösseren Ort, da unsere Sim-Karte nicht mehr funktioniert. Einmal dort, gehen wir auch  auswärts essen, füllen im Lidl den Schokoladen-Vorrat auf und waschen Kleider. Das alles genügt für heute und wir stellen uns für die Nacht auf den Parkplatz des Kapuzinerklosters.

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  • Die 3 Tempel-Ruinen des Osthügels
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  • Die Akropolis
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  • In Castelvetrano vor dem Kapuzinerkloster


1.3.26

Cave di Cusa - Vorbei an Olivenhainen und Rebbergen fahren wir zum ehemaligen Steinbruch. Hier gewannen die Griechen Baumaterial für die Gebäude von Selinute. Beim Eintreffen des karthagischen Heers 409 v. Chr. liessen die Steinbrucharbeiter alles liegen und flüchteten. Und so sehen wir heute angefangene bis transportbereite Trommeln für Säulen und dies in einer wunderbar blühenden Natur. Dann fahren wir die wenigen Kilometer weiter ans Meer nach Campobello Di Mazara. Ein offenes Restaurant, welches anderes als Hamburger anbietet, finden wir nicht. Also stellt sich Markus an den Herd und kocht ein feines Sonntagsessen.

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28.2.26

Erdbebengebiet von 1968 - Am heutigen Tag reisen wir ins Epizentrum des Erdbebens vom 14./15. Januar 1968, welches mehrere Orte im Westen Siziliens zerstört und Hunderte von Menschen getötet hat. Da ist einmal Nuova Gibellina. Diese Stadt wurde 20 km von der verwüsteten Ortschaft entfernt neu gebaut, wobei Architekten und Künstler ihre Visionen umgesetzt haben (2026 ist sie die "Italienische Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst). Der Künstler Alberto Burri überzog dann den vom Erdbeben zerstörte Ort Gibellina Vecchia mit riesigen Betonblöcken, deren Risse "Cretti" dem Verlauf der Gassen folgen (dies ist eines der grössten Land-Art-Werke Europas). Danach fahren wir zur Geisterstadt Poggioreale Vecchia, welche eingezäunt und unzugänglich ist. Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz wird die Strasse je länger desto abschüssiger und enger und endet in einem Sumpf.  Umkehren geht gerade noch, hinauffahren auch und so schlafen wir in einem schönen Rebberg.

  • Nuova Gibellina ...
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  • ... italienische Hauptstadt der zeitgenössischen Kunst 2026
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  • Gibellina Vecchia
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27.2.26

Salemi - Durch hügeliges Gebiet mit Reben fahren wir zum nächsten grösseren Lebensmittel-Laden. Dieser steht im neueren Teil des Städtchen Salemi. Salemi wurde 1968 durch ein Erdbeben verwüstet und die damals stark beschädigte Altstadt am Berghang wurde nur zum Teil wieder aufgebaut. Ebenfalls gebeutelt wurden die Menschen von der (Salemi-) Mafia, an welche unter anderem ein Museum erinnert.

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  • Einkaufen in "Neu"-Salemi
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  • "Alt"-Salemi
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  • Nicht alle Schäden des Erdbebens wurden beseitigt
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26.2.26  

Therme Segesta - Zuerst durch den stillgelegten Bahntunnel und dann durch blühende Wiesen mit Riesenfencheln geht es zu den Warmwasserpools und wieder zurück. Am Nachmittag spazieren wir auch noch zum Kurbad Segesta um festzustellen, dass es geschlossen ist (wie wir im Nachhinein lesen jeweils donnerstags).

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25.2.26

Segesta/Archäologische Stätte - Heute ist die Weisicht vom Monte Erice phänomenal. Nach einem Umrunden der Altstadt fahren wir durch fruchtbares Land ostwärts zur archäologischen Stätte Seguesta. DER Hingucker ist hier der Rohbau eines im dorischen Stil errichteten Tempels (ca. 420 v. Chr.). Dieser wurde nie fertiggebaut und blieb intakt stehen (unter anderem deshalb, weil es zu abgelegen war, um seine Steine für andere Bauten wiederzuverwenden). Ein ehemaliges Schweizer Postauto bringt uns hoch zu weiteren Ruinen (Castello, Teatro, ...).
Therme - Ungefähr entlang des ehemaligen Bahntrassees fahren wir zur Therme Segesta. Die Bahnlinie verband Trapani mit Palermo. Ein Erdrutsch schüttete am 25. Februar 2013 die Gleise zu und der Betrieb wurde auf diesem Abschnitt eingestellt. Inzwischen sind die Geleise entfernt und wir können gefahrlos durch die Tunnels laufen.

  • Vom Monte Erice ...
  • ... geht es ins Landesinnere ...
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  • ... zur archäologischen Stätte Segesta
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  • ... und weiter in die Nähe einer Thermalquelle
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24.2.26

Erice - Von den Salinen aus sieht man den Berg Erice und heute Morgen sind erstmals die Wolken weg. Also nehmen wir die 14 Kehren unter die Räder und fahren zum gleichnamigen Städtchen hinauf. Übers Kopfsteinpflaster flanieren wir von Kirche zu Kirche und von dort zur Festung. Dann ziehen von einem Moment zum andern Wolken auf, es wird kalt und wir verziehen uns ins Womo.

  • Am Morgen verkaufen Fischer ihren Fang
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  • Wir fahren zum Monte Erice
  • ... geniessen die Aussicht
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  • ... und besichtigen das alte Städtchen
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23.2.26

Nubia - Noch immer sind wir nicht richtig in  Schwung. Da kommt es uns recht, dass es nicht weit weg von Trapani Meerwasser-Salinen hat. Jene der Familie Culcasi kann man anschauen inklusive einem Museum. Die Vorräte aufgefüllt haben wir schon vorher und schlussendlich finden wir auch noch Wasser bei einem kleinen Hafen am Meer. Alles schön und geruhsam!

  • Meerwasser-Salinen von Trapani
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22.2.26

Trapani - Für einmal haben wir einen Gast dabei und fahren ohne Halt nach Trapani. Nach dem Abschied besuchen wir die Altstadt. Diese liegt auf einer Halbinsel: Auf der einen Seite ist es schattig und windig, auf der anderen sonnig und warm. Heute Sonntag sind fast alle Geschäfte und Restaurants geschlossen und die Gassen menschenleer. Was uns beeindruckt, sind die Erinnerungen an die Opfer der Justiz, welche die Mafia bekämpft. Den Besuch der Salinen sparen wir uns für morgen auf.

  • Nach Trapani fahren wir mit einem Gast ...
  • ... welcher uns einlädt ...
  • ... und dann mit dem Zug weiterfährt
  • Wir besuchen die Altstadt
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  • ... unD sind berührt von Erinnerungen an Opfer der Mafia
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21.2.26

San Vito Lo Capo - Es gibt schlechtere Orte als San Vito Lo Capo, um sich Zeit zum Genesen zu nehmen (Markus). Ruth erkundet unterdessen die Westseite des Kaps mit Kletterfelsen und Grotten. Der viele Regen der vergangenen Wochen hat der Natur gut getan und vieles ist am Blühen.

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  • Im Zentrum von San Vito Lo Capo
  • Wir wechseln den Übernachtungsplatz ...
  • ... und gehen spazieren
  • Auf der Westseite gibt es Kletterfelsen ...
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  • ... und die Natur schiesst ins Kraut


20.2.26

San Vito Lo Capo - In der Nacht windet es stark und am Morgen tobt das Meer. Trotz schlechter Wetterprognose fahren wir zum Naturschutzgebiet Zingaro. Dieses ist jedoch wegen Steinschlag gesperrt, ebenso - allerdings aus unbekannten Gründen - der Weg zum Monte Monaco Immerhin: die Felswände dieses Berges können wir auf unserer Fahrt aus drei Richtungen sehen. Ebenfalls geschlossen ist der Zugang zum Gelände der ehemaligen Thunfischverarbeitungs-Fabrik. Für die Nacht stellen wir uns für einmal nicht in die vorderste Reihe ...

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  • Monte Monaco
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  • Das Naturschutzgebiet Zingaro ist geschlossen ...
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  • ... und die ehemalige Thunfisch-Fabrik ebenfalls
  • Nochmals der Monte Monaco


19.2.26

San Vito Lo Capo - Landschaftlich sind wir in einer sehr schönen Ecke von Sizilien. In dieser gibt es zudem eine gute Wäscherei. Als Übernachtungsplatz haben wir den Leuchtturm ausgesucht.

  • Was für ein schönes Erwachen!
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  • Zuerst einmal waschen
  • Am Kap San Vito
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18.2.26

Castellamare del Golfo - Weiter geht es nach 3 Nächten auf dem Campingplatz Degli Ulivi. Zuerst die Vorräte füllen und dann alles möglichst der Küste entlang fahren. Diese ist voll von Orten, welche zum Bleiben locken. Wir fahren aber weiter bis zu einem "Vista panoramica". Die dortigen Parkplätze liegen bei einem Restaurant und wir erkaufen uns das Bleiberecht mit einer Pizza.

  • Weiter geht's ...
  • ... der Küste entlang
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  • ... nach Castellamare del Golfo
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17.2.6

Ausserhalb Palermo - Das Wetter ist stürmisch, das Meer tobt, wir kaufen ein und chillen.

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14./15,2.26

Um 22:30 Uhr legt die Fähre in La Goulette ab (und nicht um 23:59 Uhr wie zwei Tage vorher angekündigt). Ruth schluckt Reisetabletten und dies nicht umsonst: Noch nie haben wir eine derart raue See erlebt! Trotzdem, schlafen tun wir gut, und wenn die Erkältungen nicht wären, kämen wir nach 13 Stunden ausgeruht in Palermo an. Weniger schön ist dort, dass nach dem Android-Update sämtliche Offline-Karten verschwunden sind, und auch die E-Sim für Italien nicht funktioniert. Derart blind entschliessen wir uns, anstelle eines Parkplatzes in der Stadt zum Campingplatz zu fahren, den wir bereits kennen, und mangels Vorräten gehen wir auswärts essen.

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  • Stürmisches Wetter ist angekündigt ...
  • ... also sorgt Ruth vor
  • Die Fähre legt vorzeitig ab
  • Wir schlafen komfortabel ...
  • ... im Gegensatz zu anderen
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  • Sizilien in Sicht
  • ... wo wir abgeholt werden
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  • Wir fahren zum bereits bekannten Campingplatz
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  • ... und gehen auswärts essen

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