Mexiko

Am 21. Dezember 2019 erreichen wir Tecate an der mexikanischen Grenze. Die Formalitäten dauern 1.5 Stunden (über den Ablauf berichtet www.offroad-travelers.com detailliert) und wir verlassen den Zoll mit einer Aufenthaltsbewilligungen von 10 Jahren für unser Fahrzeug, je einem halben Jahr für uns beide sowie mit einem Honig und 2 Flaschen Salsa, welche uns der Grenzbeamte verkauft hat. Als erstes bereisen wir  Baja California.

13.1.20


Seit drei Wochen sind wir nun in Mexiko und inzwischen im Süden der 1200 Kilometer langen Halbinsel angelangt. Die Landschaften wiederholen sich und sind immer wieder von neuem schön: Wüste, Küsten, Oasen. Eines der Highlights ist die Bootsfahrt zu den Walen (siehe Film).





7.1.20

Weiter geht es auf der Mex 1 südwärts, zuerst entlang der Küste, dann wieder mehrmals quer über die Halbinsel. Unterwegs gibt es Dörfer und Städtchen zu sehen - jede mit eigener Missionskirche: Guerrero Negro, Santa Rosalia (mit Silber- und Kupfer-Mine), und Loreto. Dann machen wir einen Abstecher nach Puerto San Carlos, wo wir eine Bootsfahrt zu den Walen machen (siehe Film).



5.1.20

Wir durchqueren die Halbinsel Baja California und freuen uns an den sagenhaft schönen Kakteen. Unterwegs zweigen wir zur Ranchero Aqua Caliente ab, was wir sofort bereuen: Die regennasse Strasse geht steil bergab, einen Platz zum Umkehren gibt es erst weit unten und eine Rückkehr ist nicht möglich. Der ausgewaschenen Strasse folgen wir 7 Kilometer bis zum morbiden Hotel mit unserem Jahrgang und den heissen Quellen. Nach zwei Tagen Sonnenschein wagen wir bei getrockneter Strasse wieder eine Rückkehr und erreichen erleichtert wieder geteerten Untergrund. Im Touristenstädtchen San Felipe geniessen wir die Sicht auf den Golf von Kalifornien.



25.12.19

Hola Mexico: Wir fahren vom Grenzort Tecate nach Ensenada an der Pazifikküste von Baja Californien und geniessen den ganz anderen Groove dieses Landes: Frisch gebackenes Brot, wunderbarer Fisch und Strassen, welche wegen der Schlaglöcher die ganze Aufmerksam des Fahrers benötigen (schon deshalb ist an eine Fahrt in der Nacht nicht zu denken). Die ersten Tage übernachten wir auf Campingplätzen, da uns viele US-Amerikaner erzählt haben, wie gefährlich dieses Land sei. Danach fühlen wir uns jedoch wieder ebenso sicher wie in den USA und übernachten dort, wo es uns gefällt oder wo wir gerade müde werden. In den ersten Tagen in Mexiko wechseln sich starker Regen und Sonnenschein ab.